Bist du ein Huhn? Oder ein Adler?

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Selbstbild / Fremdbild

Wie sehe ich mich? Wie sehen mich andere?

Die folgende Geschichte dazu, die mich sehr nachdenklich gemacht hat, hat Jürgen Höller/Deutschlands Motivationstrainer Nr. 1 auf seinen PowerDays in Berlin erzählt:

Ein Bauer fand einmal ein Adler-Ei und legte es einer seiner Hennen im Hühnerhof ins Nest. Der Adler wurde zusammen mit den Küken ausgebrütet und wuchs mit ihnen auf. Da er sich für ein Huhn hielt, gackerte er. Er schlug mit den Flügeln und flatterte immer nur höchstens einen oder anderthalb Meter in die Höhe. Wie ein anständiges Huhn. Und er scharrte in der Erde nach Würmern und Insekten.
Eines Tages sah er einen prächtigen Vogel, der hoch oben am Himmel majestätisch seine Kreise zog.
Bewundernd blickte der alte Adler nach oben.
„Wer ist das?“ fragte er ein Huhn, dass gerade neben ihm stand.
„Das ist der Adler, der König der Lüfte“, antwortete das Huhn.
„Wäre es nicht herrlich, wenn wir auch so hoch am Himmel kreisen könnten?“
„Vergiss es“, sagte das Huhn. „Wir sind Hühner.“
Der Adler, der sich für ein Huhn hielt, war traurig. So gerne wäre er in die Lüfte aufgestiegen. Er hörte jedoch auf die Hühner und begnügte sich, nicht fliegen zu können. So verging Jahr um Jahr, der Adler wurde alt und starb in dem Glauben, ein Huhn gewesen zu sein.

Was lehrt uns diese Geschichte?

Lebst du wie ein Huhn, obwohl du eigentlich ein Adler bist?!

Jahrelang habe ich als Huhn gelebt, mit all den Glaubenssätzen, was „man“ macht oder auch nicht macht, was sich gehört, was normal ist … Schließlich wollte ich dazu gehören. Irgendwann war es auch normal für mich, ein Leben zu leben, was so ok war. Bis mich Umstände von außen zwangen, etwas in meinem Leben zu verändern.

Gerade wir Frauen mit unseren großartigen Fähigkeiten und Möglichkeiten sehen meist nur das im Leben, was wir angeblich nicht gut können oder was uns im Alltag belastet. Und wie in der Geschichte identifizieren wir uns mit unserem Umfeld, von dem wir glauben, dass die Umstände es geschaffen haben und wir uns Zeit unseres Lebens damit abfinden müssen. Wen wundert es, dass wir allmählich einen „Lebensstil“ entwickeln, der uns nötigt, nur noch die vermeintlich anderen für unser Wohl und Wehe verantwortlich zu machen. Und dabei übersehen wir immer mehr jene großartigen Fähigkeiten, Stärken, Talente und Chancen in uns, so dass wir am Ende glauben, das zu sein, was wir oder andere von uns glauben oder halten.

Immer wieder erlebe ich in meinen Workshops und Erfolgsteams die große Diskrepanz zwischen dem Selbstbild und dem Fremdbild der Teilnehmerinnen. Wenn ich danach frage, was sie an sich körperlich schätzen und was ihre größten Talente und Fähigkeiten sind, wird gejammert, gestöhnt, am liebsten verweigert.

Wenn ich nach den Schwächen der Frauen fragen würde, könnten sie mir stundenlang dazu etwas sagen.
Ich weiß nur zu gut aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd es ist, wie viel Mut und Ausdauer dazugehört, aus dem „selbst erbauten Gefängnis“ zu entkommen.

Ich weiß, dass es mit einem starken WARUM und Unterstützung funktioniert! Und dass es das einzige Weg zu einem selbstbestimmten, gesunden und glücklichen Leben ist.

Aus diesem Grund bin ich auch so eine leidenschaftliche Mutmacherin und unterstütze dich mit meinem ganzen Erfahrungsschatz, deine Mauern Schritt für Schritt wieder einzureißen!

Mein erster Tipp für ein gesundes Selbstbild für dich ist die Ideenparty!

Diese Methode ist eine Technik zur Wunscherfüllung in meinen Erfolgsteams.

Eine Ideenparty ist eine Party auf der du Ideen und Feedback erhälst, es kommt darauf an, wie deine Fragen lauten.

Lade Menschen (nicht mehr als 5) zu dir nach Hause ein, sorge für eine entspannte Atmosphäre und bitte deine FreundInnen, dir zu folgenden Fragen ein ehrliches und wertschätzendes (nur positives!!!!) Feedback zu geben.

Du notierst dir alle Kommentare, Hinweise, Tipps etc., ohne dich zu erklären und zu rechtfertigen!
Am Ende bedankst du dich bei allen ganz herzlich für die großartige Unterstützung!
Kleiner Hinweis aus eigener Erfahrung – für die „Unterstützungarbeit“ plane ich maximal 1,5 h ein.

Fragen-Vorschläge:

  • Was ist deiner Meinung nach meine größte Stärke?
  • Habe ich noch weitere bemerkenswerte Stärken?
  • Wann erscheine ich dir am glücklichsten?
  • Was schätzt du besonders an mir?
  • Wann wirke/bin ich begeistert?
  • In welchen Situationen kann ich meine Fähigkeiten am besten zum Ausdruck bringen?

Ich weiß, dass für diese Übung doch eine Riesenportion Mut dazu gehört, gerade weil unser Selbstbild und Fremdbild so häufig nicht übereinstimmt.

Vertraue mir, wenn ich dir verspreche, es wird ein wundervoller, kreativer, kraftvoller, fröhlicher, inspirierender und unvergesslicher Abend für dich!

Wenn du Fragen hast, bitte schreib‘ mir oder ruf‘ an, ich freue mich auf deinen Anruf, deinen Kommentar oder deine Mail.

Beginne, wieder ein selbstbestimmter, freier und unabhängiger Adler zu sein – die Königin der Lüfte!

Herzlichst
Deine Alice

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